Eibenzweig mit roten Beeren Ausstellung: “Eiben – Hommage an eine uralte Baumart”

Ausstellung:”Eiben – Hommage an eine uralte Baumart”

Eine Ausstellung über Eiben des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried und der Vereinigung der  Eibenfreunde im Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf der Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried

 

Eiben – früher weit verbreitet…

Einst weit verbreitet, ist sie heute aus unseren Wäldern fast verschwunden. Als ältester Baum Europas trat die Eibe (Taxus baccata) bereits vor 150 Millionen Jahre auf. Ihr wertvolles Holz fand schon frühe Verwendung als Bogenholz, wie beispielsweise Funde des Ötzis mit Eibenbogen zeigen.

Wegen der hohen Haltbarkeit war Eibenholz auch im Wasserbau, für Drechselarbeiten oder ehemals für Musikinstrumente wie Laute und Fagott gefragt.

 

…heute eine Seltenheit.

Heute ist die Eibe nahezu aus unseren natürlichen Wäldern verschwunden. Nicht nur die Ausbreitung der Buche setzte ihr zu,sondern auch der Raubbau im Mittelalter vernichtete große Bestände. Die Eibe steht mittlerweile auf der roten Liste der Farn- und Samenpflanzen Baden-Württembergs.

 

Ein vielseitiger Baum

Die Ausstellung, erstellt vom Naturschutzzentrum Wurzacher Ried unter Mitwirkung von Eiben-Spezialist Hubert Fischer, ist eine Hommage an diese uralte Baumart. Sie zeigt auf eindrucksvolle Weise die Biologie der Eiben und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Eibenholz im Alltag und in der Kunst.

Im April bieten wir ein vielseitiges Begleitprogramm zur Ausstellung an!