Bank an Teich Riedlehrpfad Moor-Erlebnispfad

Moor-Erlebnispfad: “Moor en miniature”

Auf dem Moor-Erlebnispfad können Besucher auf einer Strecke von etwa 4 Kilometern die unterschiedlichen Lebensräume des Moors auf kleinem Raum erleben. Froschkonzert, Libellenballett, Chor der Vögel, Sumpfschildkröten beim Sonnenbad und Landschaftsgestaltung des Bibers faszinieren Groß und Klein!
Noch spannender für Familien mit Kindern wird es, wenn sie den “Moorforscher-Rucksack” an der Infotheke des Naturschutzzentrums ausleihen, um damit den Moor-Erlebnispfad zu erkunden.
Auch die kürzere Variante (ca. 1,5 km) des Moor-Erlebnispfades bietet vielfältige Einblicke in die faszinierende Landschaft des Pfrunger-Burgweiler Riedes. Schautafeln zeigen Tiere und Pflanzen des Rieds und machen die Moorentstehung nachvollziehbar. Über QR-Codes auf den Tafeln lassen sich weitere Infos und Geschichten zu Pflanzen und Tieren im Moor abrufen (Storch, Fledermaus, Emy, Biber, Vögel, Greifvögel, Bäume). Bänke laden zum Verweilen und zur Naturbeobachtung ein.
Start und Ende des Moor-Erlebnispfades ist das Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf, in dem sich auch die interaktive Ausstellung “Moor erleben” befindet. Der Moor-Erlebnispfad ist mit Hackschnitzeln befestigt. Er kann mit einem geländegängigen Kinderwagen befahren werden, ist aber nur eingeschränkt für Rollstühle geeignet.

Zur Geschichte des Moor-Erlebnispfads:

Bereits 1980 wurde der erste Teil des Moor-Erlebnispfad eingerichtet, der direkt an das Naturschutzzentrum anschließt. In Zusammenarbeit mit der benachbarten Fachklinik Ringgenhof entstand die Moorlandschaft “im Kleinen”: Ein großer Weiher wurde ausgebaggert, Pfade und Holzstege wurden von Patienten angelegt und gebaut. 1992 bis 1994 erweiterten der Schwäbische Heimatbund und die NABU-Gruppe Wilhelmsdorf den Moor-Erlebnispfad durch kleine Teiche und eine größere Runde. Der NABU legte zusammen mit der Realschule Wilhelmsdorf und mit dem Rotachheim (Einrichtung für Menschen mit Behinderung) ein “Grünes Klassenzimmer” an.